Sondermeldung:
Deutsche Kreditbank (DKB) stellt groesste Gefahr auf unserer Suedamerikareise dar

Written by Sylwester Kras on December 30th, 2009

Dieser Eintrag dient der Berichterstattung ueber die Praktiken der Deutschen Kreditbank AG.

Er soll zum einen als Warnung fuer alle Dauerreisenden dienen, die die weltweit gebuehrenfreie VISA-Karte der Deutschen Kreditbank in Anspruch nehmen und zum anderen Informationsspeicher fuer die deutsche Presse, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und die deutschen Verbraucherzentrale sein.

Praktiken der Deutschen Kreditbank AG (DKB) zusammengefasst

  • DKB bestaetigt die Gueltigkeit unserer Kreditkarten und sperrt diese ohne Ankuendigung.
  • Meine Email wird nicht beantwortet.
  • Werden Emails beantwortet, so fehlt der persoenliche Absender. Alle Emails sind lediglich mit “Deutsche Kreditbank AG” unterzeichnet.
  • DKB transferiert eigenmaechtig Guthaben auf uns unzugaengliche Karten obwohl zuvor bestaetigt wurde, dass sich nichts an den bestehenden Karten aendert.
  • Trotz nicht gesperrtem Status im Onlinebankingportal, wird meine Karte von einem Geldautomaten eingezogen.
  • DKB haelt selbst gesetzte Frist von 72 Stunden nicht ein und reagiert auf keinen Mailverkehr
  • DKB widerspricht sich mit den Aussage ob ein Schreiben zwecks Freigabe der Kreditkarte via Email zugestellt werden darf oder nicht
  • Die Fachabteilung hat keinen Zugriff auf den Emailverkehr des Kunden
  • DKB schafft es nicht innerhalb von einer Woche ein Fax zu schicken. Dies obwohl Ansprechpartner, Telefonnummer und Faxnummer vorliegen
  • DKB garantiert die die alten Kreditkarten funktiontuechtig zu halten macht diese aber im Onlinebankingportal fuer Ueberweisungen nicht mehr auswaehlbar.
  • DKB informiert via Email wie Geld auf die alten Kreditkarten transferiert werden kann und sendet eine Woche spaeter eine Email, dass auf diesen Geld eingegangen ist obwohl neue Karten zur Verfuegung stehen.

Unserer Erfahrungen mit der Deutschen Kreditbank AG (DKB)

  • 17.Nov.2009 – Im Onlinebankingportal der DKB lesen wir zufaellig, dass unsere Kreditkarten (DBK Visa-Karte) in den kommenden Tagen durch neue ersetzt werden sollen. Diese sollen mit neuen PINs an unsere deutschen Anschriften geschickt werden. Da wir nicht an unsere Hauspost heran kommen, fordern wir ueber das Onlinebankingportal eine Bestaetigung an, dass unsere alten Karten bis zum Abschluss unserer Reise im Maerz 2010 ihre Gueltigkeit behalten und funktionsfaehig bleiben.
  • 18.Nov.2009 – DKB antwortet via Email, dass die alten Karten aktiv bleiben

    Zitat: Gern bestätigen wir Ihnen, dass Ihre alte DKB-VISA-Card noch bis Ende März 2010 aktiv bleibt.

  • 15.Dez.2009 – Wir befinden uns auf einem kritischen Abschnitt unserer Reise in Bolivien. Das Auswaertige Amt warnt vor Expressentfuehrungen, gewaltigen Erpressung von Kreditkarten PINs und falschen Polizisten. Die Verfuegbarkeit von Bargeld ist in solchen Regionen unabdingbar fuer die Sicherstellung der eigenen Sicherheit und Gesundheit.Heikes VISA-Karte der Deutschen Kreditbank (DKB) wird beim Versuch Geld abzuheben von einem Geldautomaten (ATM) eingezogen. Es erscheint ein Sicherheitshinweis, dem nach die Karte gesperrt ist. Nach Kontrolle im Onlinebankingportal der DKB sind unsere beiden Kreditkarten gesperrt. Wir kommen an kein Geld.

    Am selben Tag fordern wir von der DKB die sofortige Reaktivierung der Kreditkarten und die Kontaktaufnahme mit der bolivianischen Bank (unter Nennung der Bankadresse und ATM-Nummer) zwecks Freigabe der eingezogenen Karte.

  • 16.Dez.2009 – Heike sitzt die Angelegenheit bei der bolivianischen Bank aus – Diese gibt die Karte nach vier Stunden heraus. Die DKB hat sich mit der bolivianischen Bank nicht in Verbindung gesetzt.
  • 17.Dez.2009 – DKB fordert via Email die Fax-Nummer der entsprechenden Bank. Am 16. Dez schien nichts geschehen zu sein. Die Karten bleiben gesperrt.Ich erhalte die Meldung, dass meine Karte nach weiteren 24 Stunden wieder zur Verfuegung stehen wird.

    Zitat: Gern bestätigen wir Ihnen hiermit, dass Ihnen Ihre alte DKB-VISA-Card binnen 24 Stunden wieder in dem gewohnten Umfang zur Verfügung steht.

    Fuenfzig Minuten spaeter erhalte ich eine zweite Email, dernach die DKB weitere 72 Stunden fuer die Reaktivierung benoetigt.

    Zitat: Die alte Karte wird Ihnen innerhalb von 72 Stunden wieder zur Verfügung stehen.

  • 22.Dez.2009 – Die angekuendigten 72 Stunden sind vergangen. Heikes Karte funktioniert inzwischen wieder. Laut dem Onlinebankingportal ist meine alte Karte nicht mehr gesperrt. Das Guthaben auf ihr ist jedoch verschwunden und wurde auf die neue Karte transferiert. Eine Nachricht der DKB ueber den Verlauf der Angelgenehit beleibt trotz der abgelaufenen 72 Stunden aus.Ich setze die DKB in Kenntnis ueber den Verzug und fordere Erklaerung. Auf Eine Antwort auf diese Email warte ich bis heute.
  • 29.Dez.2009 – Wir befinden uns inzwischen in Peru. Mein Kartenstatus ist im Onlinebanking weiterhin als nicht gesperrt gekennzeichnet. Das Guthaben fehlt, eine Kreditlinie ist vermerkt, eine Meldung der DKB ist seit dem 17.Dez.2009 nicht eingetroffen. Ich brauche Geld und versuche Geld an einem peruanischen Automaten abzuheben. Die Karte wird eingezogen. Ich bekomme kein Geld. Anders als in Bolivien fordert die peruanische Bank ein Fax der DKB bevor sie mir die Karte wieder aushaendigt. Ich schreibe die DKB erneut an und fordere EVerrklaerung und entsprechendes Fax.
  • 30.Dez.2009 – Die DKB hat meine Email wie auch diesen Blogeintrag gelesen. Dies belegen protokollierte Zugriffe auf diese Seite von folgenden Adressen:

    145.253.242.85 mail01.dkb-service.de
    213.61.61.123 mail02.dkb-service.de

    Eine Antwort auf meine Email habe ich nicht erhalten. Ein Fax der DKB ist bei der peruanischen Bank ebenfalls nicht eingetroffen.

  • 30.Dez.2009 – Nachtrag – Nach Betriebsschluss erhalte ich eine Email der DKB, dernach ein Schreiben erstellt wurde, jedoch die durch mich genannte FAX-Nummer nicht funktioniert.
  • 2.Jan.2010 – Nach Ruecksprache mit der peruanischen Bank stellte sich heraus, dass die Fax-Nummer korrekt ist. Mit dem dortigen Sachbearbeiter habe ich vereinbart, dass die DKB auch eine Email zwecks Freigabe meiner Karte schreiben kann. Alle Informationen habe ich an die DKB weitergeleitet.

    Mein Kartenstatus im Onlinebankingportal der DKB bleibt unveraendert. Es fehlt das Guthaben auf der Karte. Getan hat sich seit dem 15. Dez offensichtlich nichts.

  • 4.Jan.2009 – Ein ganzer DKB-Arbeitstag verlief ohne Reaktion. Weder wurde ein Fax, noch eine Email an die peruanische Bank geschickt. Das Onlinebankingportal zeigt nach wie vor Chaos.

    Ich rief die DKB-Hotline in Berlin an. Die Sachbearbeiterin teilte mir mit, dass selbst fuer den kommenden Arbeitstag nicht sichergestellt werden kann, dass das bereits geschriebene Schreiben via Email an die peruanische Bank verschickt wird.

    Wir sitzen nun fast eine ganze Woche unfreiwillig in Cusco und warten auf das Handeln der DKB.

  • 5.Jan.2009 – Ich rief die DKB erneut an. Nach dem Durchstellen zur Fachabteilung schien es zuerst so, als haette ich endlich jemanden an der Leitung, der etwas bewegen kann. Ich ueberschaetzte jedoch offenbar die Organisation der DKB, die nach diesen Erfahrungen unmessbar uneffektiv zu sein scheint. Meine Absprechpartnerin wusste weder was mein Anliegen ist, noch hatte sie Zugriff auf den Emailverkehr. Die entsprechenden Emails muessten erst angefordert werden hiess es. Zudem bekam ich nun die Aussage, dass ein entsprechendes Schreiben an die peruanische Bank via Fax erfolgen muss und nicht via Email was mir noch am vorherigen Tag als moegelich versichert wurde. Die Dame versprach jedoch, sich um die Saceh sofort zu kuemmern und ein neues Schreiben aufzusetzen und zu faxen. Versorgt wurde sie hierzu von mit mit der Fax-Nummer der Bank, dem Ansprechpartner in Peru, seiner Telefonnummer und seiner Emailadresse.

    Nach Geschaeftsschluss in Deutschland suchte ich die Bank erneut auf. Weder Anruf, noch Email noch Fax kamen an. Probleme mit der Faxnummer solle es geben erklaerte die DKB.

    Trotz einer Woche Wartezeit war es der DKB nicht moeglich ein Fax zu schicken. Selbst wenn, waere die Karte nach wie vor gesperrt gewesen und die Guthaben falsch gebucht. Insgesamt war die Karte nun seit dem 15. Dezember grundlos gesperrt. Es wuerde der DKB leid tun hiess es. Entstehende Gebuehren durch Nutzung anderer Karten wuerde man erstatten.

    Wir verliesen die Stadt ohne Karte.

  • 10.Jan.2009 – Es geht weiter! Nachdem wir meine DKB-Visa-Karte zuruecklassen mussten, gibt es nun wieder Probleme mit Heikes Karte. Im Onlinebankingportal versuchte sie Geld auf ihre Kreditkarte zu ueberweisen. Dies scheitert daran, dass diese nicht ausgewaehlt werden kann. Ausgewaehlt werden kann nur die neue Karte. Wir schrieben eine erneute Aufforderung an die DKB das Chaos aufzuraeumen und warten nun erneut auf eine Reaktion.
  • 11.Jan.2009 – Eine Antwort der DKB ist nicht eingetroffen. Dafuer erhielten wir eine Massen-Email mit detaillierten Informationen wie ueber eine Ueberweisung Geld auf die alte Karte transferiert werden kann. Das Onlinebankingportal kann dafuer nicht mehr umkonfiguriert werden und unterstuetzt nur noch die neue Karte.
  • 19.Jan.2009 – Wir nutzen den Service der DKB Geld auf die alte Karte zu transferieren nun seit einer Woche. Es kommt eine weitere Email der DKB mit der Information, dass der DKB aufgefallen ist, dass Geld auf die alte Karte transferiert wird obwohl neue Karten vorhanden sind. Uns platzt nun endgueltig der Kragen. Wir schreiben eine weitere Email an die DKB mit der Frage ob denn in Berlin der eine wuesste was der andere tut.
  • 21.Jan.2009 – Die DKB antwortet, entschuldigt sich und bittet die Email vom 19. Jan zu ignorieren.
  • (wird fortgeschrieben)
Zuschriften via Email ueber aehnliche Erfahrungen mit der DKB nehme ich gerne entgegen. Auf unserer Reise haben wir bereits einen aehnlichen Fall geschildert bekommen.
 

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